Die Tour ging bei noch etwas frostigen Temperaturen
über Tuttlingen, zum Bodensee, wo dann auch noch der Frühnebel hinzu kam. Umso größer
war die Freude, als nach den letzen Kehren vor Scheidegg im Allgäu die Sonne zum
Vorschein kam und man sich beim ersten Tankstopp etwas aufwärmen konnte. Weiter ging es
über Immenstaad, Sonthofen und das 1178m hohe Oberjoch, zur Landesgrenze nach
Österreich, durchs Tannheimer Tal, danach über den Gaichtpass in mehreren Serpentinen
ins Lechtal hinunter. Nun ging es talaufwärts bis zur Abzweigung zum Hahntennjoch welches
das Lechtal mit dem Inntal verbindet.
Das Hahntennjoch zählt mit seinen moderaten 1.884 Höhenmeter nicht zu den echten
Herausforderungen was die Höhe angeht, jedoch birgt dieser Pass einige nicht zu
unterschätzende Gefahren. Der Pass ist äußerst Muren gefährdet.
Als letzten Pass hatten wir noch den 2099m hohen Jaufenpass, welcher ins Passeiertal
mündet. Über Meran haben wir dann unser Ziel Lana erreicht, wo ein
vorzügliches Abendessen in unserem Hotel auf uns wartete.
Traditionell ist am zweiten Tag Wandern angesagt. Mit dem Bus fuhren wir nach
Völlan, und von dort gings zu Fuß auf eine Almhütte in welcher eingekehrt wurde, zum
St. Hippolyt Kirchlein welches auf einem Hügel oberhalb der Gampenstrasse steht
und somit einen einmaligen Rundblick bietet. Nach ausgiebiger Rast ging der Abstieg durch
Kastanienwälder und Obstplantagen wieder nach Lana hinunter wo man in einem Keller einen
gemütlichen Abschluß fand.
Am Samstag machten wir in zwei Gruppen eine Bike Tour . Die eine Gruppe
fuhr eine Runde in den Dolomiten und die andere im Trentino. Am Abend traf man sich wieder
im Hotel, wo wir übrigens bestens untergebracht waren, und es gab genügend Material für
Benzingespräche.
Leider war es am Sonntag schon wieder Zeit die Koffer zu packen und nach einem
ausgedehnten Frühstück wurde die Heimreise angetreten. Es ging durch das Vinschgau bis
Glurns und dann über die Schweizer Grenze durch das Tal Val Müstair über den 2149m
hohen Ofenpass nach Zernez. Weiter ging es den Inn talabwärts bis Landeck über den
Arlbergpass Richtung Bregenz, dem Bodensee entlang nach Hause zurück. Zum Abschluss traf
man sich noch in Schiltach auf ein Bier und war froh, das alles so reibungslos geklappt
hat.
Dieter Nagler löst nach 6 Jahren Werner Zanger als 1.
Vorstand ab
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung hielt der 1.Vorstand Werner Zanger eine
Rückblick auf das vergangene Jahr. Neben zahlreichen internen Events, sowie
Veranstaltungen wo der MC Schiltach mitgewirkt hat war das Highlight in 2005
sicherlich das 25 jährige Jubiläum. Dies wurde auch in Form eines Festabends gebührend
mit der Bevölkerung von Schiltach und Umgebung gefeiert.
Nach dem Kassenbericht der Kassiererin Ute Nagler wurde der Vorstandschaft von der
Versammlung Entlastung erteilt.
Die nun anstehenden Neuwahlen wurden unter Leitung von Herrn Bürgermeister Thomas Haas
durchgeführt.
Zur Wahl standen der 1. Vorstand, der Schriftführer , sowie drei Beisitzer.
Da der bisherrige 1. Vorstand Werner Zanger nicht mehr kandidierte wurde der bisherige 2.
Vorstand Dieter Nagler für das Amt des 1. Vorstand und Willi Link für das Amt des 2.
Vorstandes vorgeschlagen. Bernd Säle steht auch weiterhin als Schriftführer zur
Verfügung.
Alle Kandidaten wurden in separaten Wahlgängen einstimmig gewählt.
Werner Engelmann scheidet aus pers. Gründen als Beisitzer aus . Markus Trautwein wurde
als Beisitzer wiedergewählt, neu dazu kamen Werner Koch und Werner Zanger.
Der neue Vorstand gab noch einen Ausblick auf das Jahr 2006 und nach der anschließenden
Diskussion wurde die Versammlung geschlossen.