| Reisebericht zur Seealpentour 2002 |
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| Teilnehmer : |
Uwe |
BMW R 1150 |
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Manne |
HONDA CBR 600 |
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Bernd |
HONDA VFR 800 |
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Werner |
HONDA VFR 800 |
| aus beruflichen Gründen leider nicht dabei: |
Karlheinz |
BMW GS 1100 |
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Mude |
Suzuki TL 1000 |
geplante Dauer und Strecke: 5 Tage , ca. 2500 KM
tatsächliche Dauer und Strecke: 4 Tage , 1828 KM
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Bilder und Illustration:
Manfred Berberich
Reisebericht:
Werner Koch |
1. Tag - Mittwoch 07. August 2002
Der Start war verheißungsvoll, aufgrund des schlechten Wetters wurde
die Abfahrt von 7 auf 8 Uhr verschoben. Am Treffpunkt bei Nico an der Pizzeria wurde erst
einmal beratschlagt ob man bei diesem regnerischen Wetter überhaupt fahren sollte.
Wir einigten uns darauf es zu versuchen, mit der Option umzukehren wenn der Regen nicht
aufhört. So fuhren wir durchs Kinzigtal bis Haslach und von über die Heidburg Richtung
Freiburg auf die Autobahn. Noch vor Erreichen der Autobahn bekamen wir schon einen
kräftigen Guss, fuhren aber trotzdem weiter in Richtung Basel wo der Regen endlich
aufhörte.
An der Autobahnraststätte in Basel gabs den ersten Boxenstop
und anschließend ging die Fahrt über Bern, weiter zum Genfer See, bis nach Martigny wo
wir Mittagspause machten. |
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| Nun kamen endlich die Berge und wir fuhren über den Col de la Forclaz
nach Frankreich. Vorbei am schneebedecktenn Mont Blanc führte die Strecke über Megeve,
Flumet und den Col des Saisies nach Beaufort und Roseland. Am dortigen Stausee machten wir
nur eine kurze Pause und fuhren dann über den bis dahin mit 1922 Meter höchsten Pass,
den Cormet de Roseland bis Boug St. Maurice , |
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| wo wir nach kurzer Suche ein Quartier fanden und den Abend mit einem
kühlen Bier und Abendessen beschlossen. |
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2. Tag - Donnerstag 08. August 2002
Nach dem Frühstück
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| ging es bei Sonnenschein, vorbei am
Lac du Chevil 
nach Val dIsere und über zahlreiche Aussichtspunkte 
hinauf auf den 2770 Meter hohen Col de lIsersan.
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| Nach der Passabfahrt wurde in Mondane erst einmal aufgetankt und
Verpflegung für das geplante Picknick am Col du Telegraphe eingekauft. Nach der sehr
kurvenreichen Auffahrt saß dann zumindest Uwe bei strahlend blauem Himmel, auf 1570 Meter
Meereshöhe mit freiem Oberkörper beim Essen auf dem gepflegten Rastplatz und
Aussichtspunkt am Col du Telegraphe. |
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| Über Valloire ging es nun hinauf zum 2647 Meter hohen Col du Galibier |
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| und über den Col du Lautaret ( 2058 Meter ) weiter nach Briancon. Nun
merkte man, dass wir Richtung Süden fuhren, denn die Temperatur stieg zum ersten mal
über 25 Grad C. Nach einer kurzen Kaffeepause gings schon wieder hinauf auf 2361 Meter,
zum Col dIzoard |
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| und über Guillestre auf den Col de Vars ( 2111 Meter ) und somit hinein
in Les Alpes de Haute Province. Nach der Abfahrt vom Pass fanden wir in Le
Sauze bei Barcelonette ein Quartier in dem wir nun zwei Tage bleiben wollten, da uns dies
als Ausgangspunkt für die weitere Tour optimal schien. |
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Nach einem kleinen Bier an der Hotelbar machten wir
und frisch und gingen zum Essen in den kleinen Skiort. Das Essen war wie fast immer prima,
allerdings saßen wir im Untergeschoss des Restaurants und haben deshalb erst spät
bemerkt, dass es anfing zu regnen. Auch die Temperaturen glichen eher einem milden Winter
als dem mediteranen Klima der Seealpen. Also gingen wir noch einmal in die Hotelbar, wo
Bernd seine Kunststöße beim Billard vorführte und wir alle über die horenten Preise
für spezielle alkoholische Getränke staunten.
Die Wetteraussichten waren schlicht weg bescheiden und so gingen wir zu Bett und waren
alle gespannt auf den dritten Tag unserer Reise. Allerdings war der Tag noch nicht zuende,
denn unser Hotel lag direkt neben einer Disco und die brummenden Bässe der Musik wiegten
uns sanft in den kurzen Schlaf. |
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3. Tag - Freitag 09.August 2002
Schon um 7 Uhr öffnete ich die Läden am Fenster unseres Zimmers und
wurde von der Morgensonne über verschneiten Bergspitzen angelacht. Das bischen Nebel war
nach dem Frühstück weg und so ging es auf noch etwas feuchter Straße wieder los. Nach
dem Tanken in Barcelonette ging es durch das sehr enge Tal Georges du
Bachelard |
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| hinauf auf 2296 M zum Col de la Cayolle. Morgens um 10 Uhr war es dort
oben noch recht frisch und so fuhren wir nach kurzem Stop an der Passhöhe, |
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| durch das wirklich tolle Naturschutzgebiet, mit schwarzen Schluchten,
wieder hinab ins Tal bis Guillaumes. Da wir im Ort zu früh abbogen kamen wir auf die
kleine Landstraße D 29 Richtung Peone. |
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| Die Straße war jedoch sehr gut und führte uns über
zahlreiche Serventinen hinauf nach Valberg, wo wir wieder auf die Hauptstrecke, die Route
des Grandes Alpes kamen. In Beuil verdunkelte sich der Himmel immer mehr und wir
verliessen die Hauptstrecke erneut. Wir bogen ab in den Georges du Cians, ein Tal mit ganz
dunklerotem Gestein und tiefen Schluchten. Auf der Nationnalstraße N 202 ging es nun
über Villars bis 25 KM vor Nizza. Am Fluss VAR konnten wir sehen, daß unsere
Entscheidung die geplante Strecke zu verlassen goldrichtig war, denn eine schwarzbraune
Brühe zeugte vom Regen der im Val Tinnee abgegangen sein musste. |
| Aber wir hatten Glück und es ging trockenen Fußes über die D 2565
wieder hinein in die Berge. Nach einer Rast im Straßencafe ging es nun über St.Martin
und Rimplas hinab in den Georges de Valabres und von dort über Isola |
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| hinauf auf 2802 Meter , zum Col de la Bonette. Fast 40 KM Auffahrt auf
feuchter, teilweise miserabler Straße kann man getrost als getrost als anstrengend
bezeichnen. |
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| Aber die Aussicht auf über 2800 Meter Meereshöhe entschädigte für
erlittenen Strapazen und zudem war die Abfahrt wegen der Tour de France ganz frisch
geteert und vor Allem trocken. Wieder zurück im Hotel gab es dieses mal auf der
Hotelterasse zuerst ein grande Biérebevor man zum Duschen und Essen ging. 
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| Aufgrund der Wetterlage planten wir für den 4.Tag unserer
Reise zweigleisig. Bei schönem Wetter wollten wir über den Col dAllos, vorbei an
St. André und Castellane in den eindrucksvollen Grand Canyon du Verdun und von dort über
Digne und Gap Richtung Schweiz. |
4. Tag - Samstag 10.August 2002
Leider machte uns das Wetter dieses mal einen dicken Strich durch die
Rechnung und so beschlossen wir, einen Tag früher als geplant die Heimreise anzutreten.
Vorbei am Lac de Serre-Poncon fuhren wir in den ersten massiven Regenschauer. Gott sei
Dank war es dann auf der Nationalstraße über Grenoble,Chambery, Aix les Bains bis Annecy
wieder trocken.
Ab Genf setzte dann der Dauerregen ein, der unsere Fahrt über die Autobahn bis nach Hause
begleitete. Die Regenfahrt von über 400 KM zeigte dann auch irgendwann die Grenzen von
Wasserfester Kleidung auf.
Nichts desto trotz traf man sich noch zum Abschluss bei Nico in der Pizzeria und auch
unser Kneiffer Karl-Heinz kam noch auf ein Bierchen. So fand unsere Tour durch die
Seealpen, zwar einen Tag früher als geplant, doch noch einen schönen Abschluss und ich
glaube wir werden wieder einmal gehen! |